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Wer bezahlt was und wie viel?

Das wohl teuerste Fest, welches je ein Paar feiern wird. Doch wie viel kostet eine Hochzeit? Wer bezahlt die Hochzeit? Mit welchen Geldspritzen seitens Verwandten und Gästen darf man rechnen? Darf ein Paar überhaupt damit rechnen? Caty schreibt ihre Erfahrungen und Gedanken in der Kolumne in der Swiss Wedding nieder:


Fotografie: Michael Longmire on Unsplash

Herausgeberin Artikel: Swiss Wedding


Über Geld spricht man bekanntlich nicht. Beim Heiraten ist es aber wichtig. Wird das Kleid zum Beispiel von der Schwiegermutter oder vom Verlobten bezahlt, haben sie ein Mitspracherecht bei der Auswahl. Wird die Feier von den Eltern bezahlt, entscheiden diese darüber, wer und wie viele Gäste eingeladen werden. Die Konflikte sind so vorprogrammiert. Geldbeteiligungen sind sinnvoll und ganz in Ordnung, jedoch sollten daraus keine Abhängigkeiten entstehen. Dafür muss man alle Wünsche und Erwartungen offenlegen.


Vor einigen Jahren stand ich vor folgender Situation: Die Eltern eines Bräutigams wollten sich unbedingt finanziell an seiner Hochzeit beteiligen. Doch der Bräutigam war ein erfolgreicher Geschäftsmann und sehr stolz darauf, dass er nicht auf das Geld seiner Eltern angewiesen war. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass eine Beteiligung den Eltern wichtig war. Sie hätten sich sonst unwohl gefühlt und aus ihrer Sicht ihre Aufgabe als Eltern nicht erfüllt. Zusammen wählten wir einen Punkt aus dem Budget, der nicht zu teuer und dennoch wichtig war. Wir entschieden uns für die Limousine. Die Eltern waren damit ganz zufrieden und glücklich, dem Brautpaar damit eine Freude gemacht zu haben, und der Konflikt war abgewendet.


Aber es lauern weitere Gefahren: Wer zum Beispiel mit dem Gedanken an die Hochzeitsplanung geht, seine Hochzeit mit Geldgeschenken zu finanzieren, könnte eine böse Überraschung erleben. Während in südlichen Kulturen der Betrag im Geschenkumschlag die eigene Konsumation decken sollte, ist das in unseren Breitengraden nicht immer üblich. Für die Kosten für Essen und Getränke müsste jeder Gast ungefähr 150 bis 200 Franken beisteuern. Und damit wären nur diese Kosten gedeckt. Da es sich nicht gehört, seinen Gästen vorzuschreiben, wie viel Geld sie «schenken» sollen, gibt es eine Alternative zum Geschenkumschlag. Zum Beispiel, sich etwas Bestimmtes schenken zu lassen. Ihr wünscht euch Ringe, die euer Budget übersteigen? Lasst sie euch von euren Gästen schenken. Das funktioniert am besten online, mit einem fixen Betrag oder unterschiedlich kleinen Beträgen. So behält das Schenken seine emotionale Seite. Das Schenken und beschenkt zu werden soll glücklich machen. Überlegt euch deshalb, was ihr möchtet und was euch wichtig ist, und lasst es eure Gäste wissen. Sie werden eure Wünsche gern erfüllen.

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