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...und was ist danach?

Caterina schreibt in ihrer Kolumne in der Swiss Wedding-Ausgabe 01/2019 über den vermeintlichen Wedding Blues nach der Hochzeit. Co-Autorin: Sabrina Muri von Sparkels and More.

Fotografie: Anthony Tran on Unsplash

Der ganze Bericht lesen: Swiss Wedding


Wenige Bräute denken vor der Hoch- zeit daran, was und wie sie nach dem «schönsten Tag im Leben» fühlen. Alles dreht sich um sie und um die Hochzeit. Deshalb fand ich es sehr spannend, dass Sabrina Muri, eine Teilnehmerin meines Lehrgangs zur dipl. Hochzeitsplanerin AWEE, das Thema Wedding-Blues für ihre mündliche Abschlussprüfung wählte. Als «Wedding Blues» wird die etwas trübselige Zeit nach der Hochzeit bezeichnet. Sie kann sich auf einige Tage beschränken oder über Wochen ausdehnen. Als vorübergehende Traurigkeit ist der Wedding Blues, auch «Bridal Blues» genannt, meist nach ungefähr drei Wochen vorbei. Gemäss Sabrinas Recherchen sind vier von zehn Frauen betroffen; beim bekannteren «Baby Blues» sind es zwischen 50 und 80 Prozent. Auch Sabina hatte nach ihrem Hochzeitstag diese Leere gespürt. So hat sie sich mit diesem Thema eingehend beschäftigt. Dabei zeigte sich, dass das Phänomen erstmals Ende der 2000er-Jahre in Amerika bekannt wurde. Hier gibt es bereits Communities, Blogs sowie Beiträge, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Sie vermutet, dass die aufkommenden Social Media mit ihrem Druck, die perfekte Hochzeit feiern zu müssen, nicht ganz unschuldig sind an dem neuen Phänomen. Der Wedding Blues äussert sich in körperlicher und geistiger Erschöpfung, Rastlosigkeit und Wehmut. Die «Jung-Ehefrauen» sind emotional empfindlich auf alles, was das Thema Hochzeit betrifft; sie klammern es auch am liebsten aus. Kann der Wedding Blues verhindert werden? «Wie bei so vielen anderen Beziehungsthemen hilft die Kommunikation», sagt Sabrina. «Also sich mit seinem Partner über die Gefühle auszutauschen, diese natürlich auch anzunehmen und zu respektieren.» Psychologen empfehlen, sich nicht sofort wieder in den Alltag zu stürzen, sondern sich beispielsweise eine gemeinsame Auszeit zu nehmen. Zusammen eine kleine Bucket List zu erstellen, kann helfen, die gemeinsamen Ziele, Projekte und Wünsche genauer zu definieren, und unter- stützt das neu gewonnene Wir-Gefühl. Mein persönlicher Tipp: Paare sollten schon vor der Hochzeit Ziele und Projekte vereinbaren, die ihnen danach wichtig sind. Zudem: die Hochzeitsplanung locker angehen und dabei viel gemeinsame «hochzeitsfreie» Zeit erleben. Eine Braut meinte zu mir, die Hochzeit müsse nicht «der schönste Tag», sondern könne einer der schönsten Tage in ihrem Leben sein.

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